Städte

Drei Tage Wien

Wien eignet sich für einen Kurzurlaub von zwei bis drei Tagen, weil die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dicht beieinander liegen. Die historische Innenstadt, Schönbrunn, das Belvedere und der Prater erreichen Sie mit U-Bahn, Straßenbahn oder Bus in kurzer Zeit. Zwei Tage reichen für die Klassiker, drei Tage für Museen, Kaffeehauskultur und einen Spaziergang an der Donau.

Zwei oder drei Tage

Zwei Tage reichen für einen ersten Eindruck. Sie konzentrieren sich dann auf die Innenstadt und eine große Attraktion außerhalb. Drei Tage geben mehr Spielraum: Sie können ein Museum einplanen, in einem traditionellen Kaffeehaus sitzen oder den Abend an der Donau verbringen, ohne dass der Zeitplan eng wird. Entscheidend ist, pro Tag einen klaren Schwerpunkt zu setzen, statt zu viele Ziele in einen Tag zu packen.

Tag 1: Innenstadt und Ringstraße

Der erste Tag gehört der historischen Innenstadt. Starten Sie am Stephansdom, schlendern Sie durch die Fußgängerzonen rund um den Graben und den Kohlmarkt und gehen Sie weiter zur Hofburg. Von dort lohnt sich ein Spaziergang entlang der Ringstraße, wo Sie Parlament, Rathaus und Burgtheater sehen. Wenn Sie mögen, legen Sie einen Zwischenstopp in einem der großen Kaffeehäuser ein, etwa im Café Central oder im Café Sacher. Die Wege zwischen diesen Punkten sind kurz, sodass Sie den Vormittag entspannt zu Fuß bewältigen.

Tag 2: Schönbrunn und Prater

Am zweiten Tag steht Schönbrunn auf dem Programm. Das Schloss mit seinem weitläufigen Park erreichen Sie mit der U-Bahn-Linie U4. Planen Sie für die Prunkräume und den Garten genügend Zeit ein. Der Rundgang lohnt sich. Danach bietet sich das Belvedere an, das mit seiner Sammlung von Gustav Klimts "Der Kuss" bekannt ist. Alternativ fahren Sie in den Prater und drehen eine Runde mit dem Riesenrad. Beide Ziele liegen außerhalb der Innenstadt, sind aber gut angebunden, sodass Sie den Nachmittag flexibel gestalten können.

Tag 3: Museen, Kaffeehäuser und Donau

Mit drei Tagen haben Sie am letzten Tag freie Wahl. Das Kunsthistorische Museum und das MuseumsQuartier liegen nahe beieinander und bieten für jeden Geschmack etwas. Wenn Sie lieber draußen sind, spazieren Sie entlang der Donau oder am Donaukanal. Ein Nachmittag in einem traditionellen Kaffeehaus mit einem Stück Sachertorte rundet den Aufenthalt ab. Wenn Sie früh starten, schaffen Sie an diesem Tag auch zwei Aktivitäten, etwa ein Museum am Vormittag und einen Spaziergang am Nachmittag.

Anreise und Fortbewegung

Wien hat ein dichtes Netz aus U-Bahn, Straßenbahn und Bus. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erreichen Sie damit ohne Umwege. Für mehrere Fahrten lohnt sich ein Tagesticket, das Sie an den Automaten an den Stationen kaufen. Die Innenstadt selbst erkunden Sie am besten zu Fuß. Die Wege zwischen den Hauptattraktionen sind kurz. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, lassen Sie es am besten am Stadtrand stehen und nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel. Parkplätze in der Innenstadt sind knapp und teuer.