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Amsterdam an einem Wochenende

Für ein Wochenende in Amsterdam verbinden Sie eine Grachtenrundfahrt – eine Fahrt durch die historischen Kanäle – mit einem großen Museum und Zeit im Freien. Die Rundfahrt gibt Ihnen zu Beginn einen Überblick über die Stadt. Planen Sie für das Anne-Frank-Haus, das Rijksmuseum oder das Van-Gogh-Museum jeweils einen eigenen Termin ein.

Grachtenfahrt durch Amsterdam

Auf einer Grachtenrundfahrt sehen Sie Amsterdam vom Wasser aus. Die Boote fahren an schmalen Stadthäusern, Brücken und belebten Ufern vorbei. Prüfen Sie vor der Buchung Route, Abfahrtsort und Dauer. Manche Fahrten halten unterwegs. Bei anderen können Sie nicht aussteigen und später wieder zusteigen. Bei flexiblen Tickets beträgt die Mindestdauer eine Stunde.

Anne-Frank-Haus und Hausbootmuseum

Das Anne-Frank-Haus liegt an der Prinsengracht 263–267; der Eingang befindet sich an der Westermarkt 20. Im Hinterhaus versteckten sich Anne Frank, ihre Familie und weitere Verfolgte vor den Nationalsozialisten. Planen Sie für den Besuch etwa eine Stunde ein. Viele steile Treppen erschweren Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang.

Wenige Minuten zu Fuß entfernt liegt das Hausbootmuseum an der Prinsengracht 296 K. Es befindet sich auf einem ehemaligen Frachtschiff und zeigt, wie das Leben auf einem Hausboot aussieht. Wenn Sie beide Orte besuchen möchten, planen Sie zuerst den Besuch im Anne-Frank-Haus. Danach können Sie noch das Hausbootmuseum besuchen, für das Sie weniger Zeit einplanen sollten.

Rijksmuseum oder Van-Gogh-Museum

Am Museumsplein liegen zwei der bekanntesten Kunstmuseen Amsterdams. Das Rijksmuseum zeigt niederländische Kunst und Geschichte. Zu den bekannten Werken zählen Rembrandts Nachtwache und Vermeers Dienstmagd mit Milchkrug.

Das Van-Gogh-Museum widmet sich dem Leben und Werk Vincent van Goghs. Seine Sammlung umfasst mehr als 200 Gemälde und 500 Zeichnungen; dazu kommen Werke anderer Künstler, darunter Claude Monet und Paul Gauguin. Das heißt nicht, dass alle Werke gleichzeitig ausgestellt sind. Bei nur einem Wochenende wählen Sie besser eines der beiden Museen und lassen dem Besuch genügend Zeit.

Mit dem Rad in die Parks

Amsterdam lässt sich gut mit dem Fahrrad erkunden. Das Radwegenetz ist bis zu 400 Kilometer lang. Für ungeübte Radfahrende kann der Verkehr hektisch sein. Fahren Sie auf den Radwegen, achten Sie besonders auf Straßenbahnschienen und nutzen Sie bei Dunkelheit Licht. Wenn Sie sich im Stadtverkehr unsicher fühlen, nehmen Sie lieber eine ruhigere Route oder schließen Sie sich einer geführten Tour an.

Der Vondelpark eignet sich für eine Pause nahe dem Zentrum. Dort gibt es Spielplätze. Im Sommer finden im Freien Veranstaltungen mit Musik, Theater, Tanz und Comedy statt. Die Aufführungen finden saisonabhängig statt. Prüfen Sie daher vorab das Programm.

Der Amstelpark liegt weiter südlich und bietet sich als eigenes Ausflugsziel an. Zum Park gehören ein Rosarium und eine große Spielfläche. Außerdem gibt es eine Parkeisenbahn. Informieren Sie sich vor dem Besuch über deren Betriebstage und Fahrzeiten.

Blumenmarkt und Micropia

Der Bloemenmarkt am Singel ist täglich geöffnet und hat feste Stände. Er wurde 1862 an diesen Abschnitt des Singel verlegt. Heute gehören neben Blumen und Blumenzwiebeln auch viele Souvenirs zum Angebot. Der Markt ist heute vor allem ein Halt für Touristen auf einem Spaziergang durch die Innenstadt.

Für einen Museumsbesuch zu einem anderen Thema bietet sich ARTIS-Micropia an, ein separates Museum über Mikroorganismen. Dort geht es um winzige Lebewesen, die sich unter anderem mit Mikroskopen betrachten lassen. Sie können Micropia auch ohne Besuch des benachbarten Zoos ARTIS besuchen. Das Museum ist eine gute Alternative, wenn Sie neben Kunst und Stadtgeschichte ein anderes Thema suchen.