Bei zwei Tagen in Prag solltest du Altstadt und Prager Burg auf verschiedene Tage verteilen. So bleibt Zeit für die Gassen, die Karlsbrücke, Aussichtspunkte und die Moldau. Bei drei oder vier Tagen kommen Letná, Náplavka oder Vyšehrad hinzu.
Zur Orientierung: Burg, Kleinseite und Petřín liegen westlich der Moldau. Altstadt und Letná liegen östlich davon, Vyšehrad südlich des Zentrums.
Unterkunft in Prag passend wählen
Wenn du Prag überwiegend zu Fuß erkunden möchtest, such dir eine Unterkunft nahe der Altstadt oder in der Neustadt. Von dort kannst du die Altstadt und die Karlsbrücke gut in den ersten Tag einbauen. Für einen Schwerpunkt auf Burg und Petřín passt auch die Kleinseite als Ausgangspunkt. Entscheide nach der Route, die dir wichtiger ist, und achte auf eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
Am Anreisetag solltest du nur einen kurzen Spaziergang einplanen. So gerät dein Plan nicht durcheinander, falls die Anreise länger dauert oder du dein Gepäck erst abstellen musst. Eine Unterkunft nahe der Moldau bietet direkten Zugang zum Ufer; wie praktisch sie für die übrigen Besichtigungen ist, hängt von ihrer Lage ab.
Prag in zwei Tagen erkunden
Tag 1: Altstadt und Moldau
Beginne am Altstädter Ring und erkunde die umliegenden Gassen. Die astronomische Uhr gehört zu diesem Rundgang. Anschließend gehst du zur Karlsbrücke, die Altstadt und Kleinseite verbindet. Du kannst sie überqueren oder zunächst nur den Blick auf die Moldau und die Stadt genießen.
Der Altstädter Brückenturm liegt direkt an der Route. Seine Aussichtsgalerie erreichst du über 138 Stufen. Plane den Aufstieg nur ein, wenn Treppen für dich passen und du dafür Zeit hast. Am Ende des Tages kannst du am Flussufer spazieren gehen. Eine Bootsfahrt ist eine Alternative, wenn du Prag vom Wasser aus sehen möchtest; prüfe dafür die aktuellen Abfahrten und Bedingungen.
Tag 2: Burg, Kleinseite und Petřín
Plane für die Prager Burg einen eigenen Besuchsblock ein. Zum Burgareal gehören der Veitsdom und weitere historische Gebäude. Die Öffnungszeiten der Innenräume hängen von der Jahreszeit ab: In der Wintersaison vom 1. November bis 31. März sind die historischen Gebäude laut Burgverwaltung in der Regel von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Einzelne Bereiche können abweichende Zeiten haben, deshalb solltest du den Besuchstag vorab prüfen.
Von der Burg gehst du über die Kleinseite Richtung Karlsbrücke. Wenn du noch Zeit und Energie hast, kannst du anschließend durch den Park auf den Petřín gehen und dort einen weiteren Aussichtspunkt besuchen. Der Petřín-Turm ist 58,7 Meter hoch; bis zur Aussichtsplattform führen 299 Stufen. Die Standseilbahn zum Hügel ist eine mögliche Entlastung, doch ihr Betrieb kann unterbrochen sein. Prüfe vor der Fahrt die aktuellen Informationen des Prager Verkehrsbetriebs.

Aussicht nach Aufwand wählen
Der Altstädter Brückenturm liegt direkt an einem Rundgang durch die Altstadt und über die Karlsbrücke. Für den Aufstieg musst du Treppen steigen. Petřín verbindet den Aussichtspunkt mit einem Ausflug auf die Westseite der Stadt und mit Wegen durch den Park. Für beide Ziele solltest du also mehr Zeit einplanen als für einen kurzen Blick vom Ufer.
Von Letná und Vyšehrad blickst du über die Stadt und kannst dabei durch Parks und Außenanlagen spazieren. Nördlich der Altstadt bietet Letná beim Hanavský-Pavillon freie Stadtblicke. Vyšehrad erhebt sich auf einem Felsvorsprung über der Moldau. Die allgemeinen Routenangaben zeigen nicht, ob der gesamte Weg zwischen diesen Orten und der Altstadt barrierefrei ist. Wenn Treppen oder Steigungen für dich eine Rolle spielen, prüfe die einzelnen Wege vorab.
Dritter Tag an der Moldau
Plane den dritten Tag lockerer und verbinde Aussichtspunkte mit Zeit am Fluss. Du kannst Letná mit einem Spaziergang durch den Park beginnen und später zum Rašín-Ufer fahren oder gehen. Dort liegt Náplavka, ein Abschnitt am Fluss mit Blicken auf die Burgsilhouette. In den früheren Ufergewölben befinden sich gastronomische Angebote und Veranstaltungsräume. Das Programm hängt vom Tag und der Saison ab.
Wenn du längere Wege vermeiden möchtest, lässt sich eine Bootsfahrt als eigener Programmpunkt einplanen. Bei der Bootsfahrt siehst du die Stadt vom Wasser aus; an der Náplavka kannst du Zeit am Fluss verbringen. Halte den Tag flexibel und betrachte beides als optionale Programmpunkte.
Vierter Tag bei Vyšehrad
Am vierten Tag kannst du Vyšehrad besuchen. Zur historischen Anlage gehören Parkbereiche, die Rotunde des heiligen Martin und die Peter-und-Paul-Kirche. Auch der Nationalfriedhof ist Teil der Anlage. Vom Felsvorsprung über der Moldau blickst du auf weitere Teile der Stadt. Die Außenanlage ist ganzjährig öffentlich zugänglich; für Innenräume, Ausstellungen und Führungen gelten eigene Öffnungszeiten.
Wenn du Vyšehrad bereits besucht hast oder lieber weniger unterwegs bist, lass den Tag offen. Kehre an die Moldau zurück, ergänze einen zweiten Spaziergang durch die Altstadt oder verschiebe einen wetterabhängigen Aussichtspunkt. Ein offener Tag lässt dir Raum für die zentralen Stationen, ohne den Ablauf eng zu takten.

Wege und Öffnungszeiten planen
Die Tagespläne ordnen die Orte nach ihrer Lage, nennen aber keine festen Gehzeiten. In der Altstadt und auf der Karlsbrücke bist du viel zu Fuß unterwegs. Auch für Burg, Kleinseite und Petřín solltest du viel Zeit zum Gehen einplanen. Für Wege zwischen den Stadtteilen kannst du den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Der Prager Verkehrsverbund PID bietet unter anderem Zeitkarten für 24 und 72 Stunden an. Prüfe die aktuellen Tarife und Kaufmöglichkeiten vor der Reise; Papiertickets müssen bei der ersten Nutzung entwertet werden.
Kontrolliere vor allem bei der Burg, dem Petřín-Turm und der Standseilbahn die aktuellen Öffnungs- und Betriebszeiten. Auch das Programm von Náplavka ändert sich. Wenn du keinen Turm mit vielen Stufen besteigen möchtest, plane lieber einen Spaziergang in Letná oder auf Vyšehrad ein.
Dieser Guide wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Bildmotive sind KI-generierte Symbolbilder. Veränderliche Reiseangaben bitte vor der Buchung direkt bei Tourismusstellen und Anbietern prüfen.

