Ein Wochenende in der Eifel planen

Die Eifel, ein Mittelgebirge im Westen Deutschlands zwischen Aachen, Koblenz und Trier, besteht aus vulkanischen Seen, Mooren und Wäldern. Natur, Geschichte und Kultur liegen hier dicht beieinander, was die Region für ein Wochenende geeignet macht. Der Ausgangspunkt ist entscheidend: Die Eifel ist zu groß, um alles an einem Wochenende zu sehen.

Die vulkanische Landschaft der Eifel

Die Eifel verdankt ihre Besonderheit dem Vulkanismus. Über Jahrmillionen entstanden Krater, die sich später mit Wasser füllten. Solche Seen heißen Maare. Das Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt, und der Laacher See sind die bekanntesten Beispiele. Dazu kommen Hochmoore im Naturpark Hohes Venn und dichte Wälder, die sich gut zu Fuß erkunden lassen. Diese Mischung macht die Landschaft der Eifel abwechslungsreich.

Natur, Geschichte und Motorsport

Für ein Wochenende gibt es drei Gruppen von Zielen.

Für Naturliebhaber gibt es den Nationalpark Eifel, den Naturpark Hohes Venn, den Laacher See und das Weinfelder Maar. Der Nationalpark Eifel bietet Wanderwege durch die Wälder, das Hohe Venn ist für seine offenen Moorflächen bekannt.

Wer Geschichte und Kultur mag, findet die Burg Eltz, die Fachwerkorte Monreal und Mayen und die Kurstadt Bad Münstereifel. Aachen ergänzt das Programm mit der historischen Innenstadt und dem Dom.

Der Nürburgring ist eine eigene Kategorie. Die Rennstrecke liegt mitten in der Eifel und zieht Motorsportfans an. Deshalb lässt sich ein Besuch gut mit Naturtouren verbinden.

Die Rureifel als Basis

Ein besonders dichtes Angebot liegt in der Rureifel, dem nördlichen Teil der Eifel rund um den Rursee. Dort treffen der Nationalpark Eifel, das Rursee-Panorama, Museen, Wildgehege und ehemalige Industriebauten aufeinander. Diese Mischung aus Natur, Geschichte und Industriekultur macht die Rureifel zu einem guten Ausgangspunkt, wenn Sie an einem Wochenende mehrere Ziele verbinden wollen.

Ein Basislager wählen

Planen Sie das Wochenende von einem festen Ort aus. Die Eifel erstreckt sich von Aachen im Norden bis nach Trier im Süden. Die Fahrzeiten zwischen den Zielen sind lang. Entscheiden Sie sich daher für einen Schwerpunkt: entweder die Rureifel mit Nationalpark und Rursee, die südliche Eifel mit Burg Eltz und Mayen oder die Gegend um Aachen mit der historischen Innenstadt. Wer alle Highlights in zwei Tagen abfahren will, verbringt die meiste Zeit im Auto.

Erholung statt Sightseeing

Ein erholsames Wochenende in der Eifel muss nicht aus Sightseeing bestehen. Die Wanderwege im Nationalpark und im Hohen Venn, die Uferwege an den Maaren und die ruhigen Wälder bieten genug Raum für ausgedehnte Spaziergänge. Bad Münstereifel ergänzt das Angebot als Kurort mit entsprechender Infrastruktur. Wer Ruhe sucht, sollte die bekannten Ziele am frühen Morgen oder späten Nachmittag besuchen. Dann sind die meisten Tagesgäste noch unterwegs.